Stimme & Handeln

Warum die IHK-Vollversammlung für uns mehr ist als Gerede

Über Wirtschaft wird viel geredet. Entscheidend ist, wo daraus Handeln wird.

Am 7. September 2026 hat sich die Vollversammlung der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld neu konstituiert. Für Markus Hirschmeier beginnt damit die zweite Amtsperiode im „Parlament der Wirtschaft“, dem höchsten Gremium der IHK.

Vor vier Jahren war dieser Raum Neuland. Heute fühlen sich die vier Jahre nach deutlich mehr an. Nicht, weil die Zeit langsam vergangen wäre. Sondern weil so viel hängen geblieben ist.

In der Vollversammlung und im Dienstleisterausschuss hat Markus Unternehmen, Branchen und Menschen kennengelernt, die einem der normale Agenturalltag so nie zeigen würde. Industrie, Handel, Logistik, Energie, Beratung. Unterschiedliche Themen, aber oft dieselbe Frage: Wie bleibt man in Bewegung, wenn sich vieles gleichzeitig verändert?

Netzwerk oder Stimme?

Wer uns kennt, weiß: Netzwerke sind uns wichtig. Markus ist in verschiedenen wirtschaftlichen Netzwerken aktiv und schätzt den Austausch sehr.

Die Vollversammlung ist aber mehr als ein Netzwerk. Sie ist ein Raum mit Stimme. Hier geht es nicht nur darum, Menschen kennenzulernen. Es geht darum, wirtschaftliche Interessen aufzunehmen, Perspektiven zu verbinden und Positionen mitzugestalten.

Dazu gehört ein Grundsatz, auf den jedes Mitglied verpflichtet wird: Entscheidungen werden im Sinne der gesamten regionalen Wirtschaft getroffen, nicht im Interesse einzelner Betriebe oder Branchen. Genau das macht dieses Gremium so wertvoll.

 

Nicht die Veränderung ist das Risiko

Märkte, Berufsbilder und Technologien verändern sich schneller als je zuvor. Das größte Risiko für eine Region ist dabei nicht die Veränderung. Sondern das Zuschauen.

Oder, wie es bei uns im Haus heißt: Change ist Chance. Stillstand ist Tod.

Wie konkret die Arbeit werden kann, hat schon die erste Sitzung gezeigt. Die Vollversammlung unterstützt die Initiative „Nachfolgegründung Modellregion OWL“ der Universität Bielefeld. Hintergrund: Rund 29.000 Unternehmen in der Region müssen bis 2033 ihre Nachfolge regeln. Da hilft kein Gerede. Da hilft Handeln.

Die Perspektive der Kreativwirtschaft

In seinem Kandidatentext zur Wahl hat Markus geschrieben, dass er Verantwortung für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Ostwestfalen übernehmen möchte. Und weiter:

„Durch meine Arbeit in der visuellen Kommunikation erlebe ich branchenübergreifend, wie schnell sich Märkte, Berufsbilder und Technologien verändern. Ich sehe darin nicht nur Herausforderungen, sondern vor allem Chancen, die wir gemeinsam nutzen sollten.“

Diese Sätze gelten heute mehr denn je.

Markus ist nicht der Lauteste im Raum. Er hört zu, fragt nach und trägt weiter, was wichtig ist. Aus der Kreativwirtschaft und der visuellen Kommunikation bringt er vor allem einen Blick mit: wie KI und Digitalisierung Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Berufe ganz real verändern. Nicht als Schlagwort, sondern als unternehmerische Transformation.

Wie nah das Thema inzwischen an jedem Betrieb ist, zeigte auch der Bericht zur Ausbildungssituation in derselben Sitzung. Beim Umgang mit KI setzen viele Ausbildungsbetriebe auf Ausprobieren und Lernen im Alltag. Genau das erleben wir auch in unserer eigenen Arbeit: Die Werkzeuge verändern sich ständig. Entscheidend ist, sie sinnvoll einzuordnen.

Aus Ehrenamt wächst Verantwortung

Der Weg in die Vollversammlung begann für Markus bei den Wirtschaftsjunioren, denen er bis heute als assoziierter Partner verbunden ist.

Umso schöner war es, dass sich die Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen in der Sitzung vorstellen konnten. Ihre Sprecherin Katharina Himmerich hat dabei einen Gedanken formuliert, der bei uns hängen geblieben ist: Die besten Gespräche entstehen oft nicht am Konferenztisch, sondern dort, wo Menschen wirklich miteinander in Kontakt gehen.

Aus Ehrenamt wächst Verantwortung. Das können wir nur bestätigen.

Danke und herzlichen Glückwunsch

Danke an alle, die Markus erneut ihre Stimme gegeben haben. Das freut uns ehrlich. Und mit diesem Vertrauen gehen wir sorgsam um.

Herzlichen Glückwunsch an Jörn Wahl-Schwentker zur Wiederwahl als Präsident, an das Präsidium und an die 29 Mitglieder, die neu oder erneut dabei sind. Auf eine aktive, aber vor allem spannende Zeit.

Ja, ich bin Ideengeber.

Passend zum Start ist Markus auch Teil der Kampagne „Wir unternehmen das“ der Industrie- und Handelskammern. Auf seinem Motiv steht: „Ja, ich bin Ideengeber.“

Aus Ehrenamt wächst Verantwortung. Das können wir nur bestätigen.

Danke und herzlichen Glückwunsch

Danke an alle, die Markus erneut ihre Stimme gegeben haben. Das freut uns ehrlich. Und mit diesem Vertrauen gehen wir sorgsam um.

Herzlichen Glückwunsch an Jörn Wahl-Schwentker zur Wiederwahl als Präsident, an das Präsidium und an die 29 Mitglieder, die neu oder erneut dabei sind. Auf eine aktive, aber vor allem spannende Zeit.

Ja, ich bin Ideengeber.

Passend zum Start ist Markus auch Teil der Kampagne „Wir unternehmen das“ der Industrie- und Handelskammern. Auf seinem Motiv steht: „Ja, ich bin Ideengeber.“

Stimmt. Aber allein bewegt eine Idee wenig. Sie braucht eine Stimme. Und einen Raum, in dem daraus etwas wird.

Die Kampagne lädt alle Unternehmerinnen und Unternehmer zum Mitmachen ein: www.wir-unternehmen-das.de

Gemeinsam eine Stimme

Einzeln sind wir Unternehmerinnen und Unternehmer. Gemeinsam sind wir eine Stimme. Eine, die in der Politik gehört wird und für unsere Region zählt.

Und manchmal beginnt genau das nach der Sitzung. Beim Imbiss, im Foyer, im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz anderen Branchen.

Über Wirtschaft wird viel geredet. Wir freuen uns auf vier weitere Jahre, in denen daraus Handeln wird.